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FORTBILDUNG
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Ausbildung Elternberater/in Frühe Kindheit in Stuttgart 2010-2011

Die Berufsbegleitende interdisziplinäre Zusatzausbildung umfasst drei Teile und berechtigt bei erfolgreichem Abschluss zur Tätigkeit als „IPSUM-Elternberater/in Frühe Kindheit“.

1. Teil: Erziehungskompetenz stärken Die frühe Kindheit als lebensentscheidende Entwicklungszeit bedarf einer besonderen, am Wesen des kleinen Kindes abgelesenen Pädagogik. Deren Grundzüge auf den verschiedensten Gebieten - von der Pflege, der Bewegungs-, Sinnes- und Sprachentwicklung über Fragen der Erziehung, der Ernährung, der Gesundheit und der Medien bis hin zu Anregungen zur Selbsterziehung - sind Inhalt des ersten Teils. Für künftige Elternberater/innen bietet er die fachliche Grundlage. Für alle übrigen an der frühen Kindheit Interessierten ist er als Fortbildung zu empfehlen.

2. Teil: Beratungskompetenz entfalten Fragenden Menschen so zur Seite zu stehen, dass sie nicht mit Ratschlägen erdrückt werden, sondern das in ihrer individuellen Lebenslage Angemessene selbst erkennen können - das ist eine Kunst! Der Entfaltung der Fähigkeiten und Kompetenzen, die zu dieser sozialen Kunst führen, ist der zweite Teil der Ausbildung gewidmet. Er eignet sich auch als Fortbildung für alle tätigen Berater.

3. Teil: Praktikum und Zertifizierung Mit der Sammlung von Praxiserfahrung, der Bewährung des Gelernten in selbstgewählten Prüfungssituationen und mit deren Dokumentation in einer Zertifikatsarbeit (siehe hinten unter „dritter Teil“) rundet sich die Ausbildung für alle diejenigen ab, die das IPSUM-Zertifikat „Elternberater/in Frühe Kindheit“ anstreben. Voraussetzung für das Zertifikat ist die lückenlose Teilnahme an den Teilen 1 und 2 sowie der erfolgreiche Abschluss von Teil 3. Bei Verzicht auf Teil 3 oder bei Teilbelegungen kann eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werden.

Informationsnachmittag in Stuttgart: Freitag, 19. Februar 2010, 17.00 bis 19.00 Uhr
Kostenloses Orientierungstreffen in den Räumen des Instituts. Vorstellung der Kurskonzeption, der verschiedenen Praktikumsmöglichkeiten und der Zertifikatsarbeit. Anmeldung nicht erforderlich.

Zeitumfang:
Teil 1: Sieben Wochenenden (Freitag 16.30 Uhr bis Samstag 20 Uhr) von März
bis November 2010.
Teil 2: Fünf Wochenenden (gleiche Zeiten) von Dezember 2010 bis April 2011.
Teil 3: April bis Dezember 2011.

Teilnahmevoraussetzung: Die Ausbildung wendet sich an erfahrene Eltern, Erzieher/innen, Hebammen und sonstige Fachkräfte aus medizinischen, pädagogischen, therapeutischen und pflegerischen Berufen. Eine Einzelbelegung des ersten Teils steht allen Interessierten offen.

Kursort: Stuttgart, Libanonstraße 3 (Nähe Heidehofstraße)

Kursleitung: Martin Derrez

Einzelbelegung: Die Teile 1 und 2 können jeweils einzeln belegt werden. Die Teilnahme am 3. Teil (Praktikum) ist nicht verpflichtend und setzt mindestens die Belegung von Teil 2 voraus.

Kosten:
Teil 1: 1230 Euro

Teil 2: 910 Euro

beide Teile: 1920 Euro
zahlbar jeweils bei Vertragsabschluss

Teil 3 (Praktikum): 600 Euro
zahlbar spätestens zu Praktikumsbeginn

Rabattmöglichkeiten: Bei Zahlungseingang bis 26. 2. 2010 ermäßigt sich die Kursgebühr bei Belegung der Teile 1 und 2 um 120 Euro, bei Einzelbelegung von Teil 1 um 60 Euro.

Für Einzelbucher von Teil 2 gibt es eine Ermäßigung von 60 Euro, wenn die Zahlung bis 12. 11. 2010 eingeht.

Wer einen zweiten Teilnehmer mitbringt, erhält einen zusätzlichen Rabatt von 150 Euro (bei Belegung beider Teile) bzw. 80 Euro (bei Teilbelegung).

Übernachtung ist im Hause nicht möglich. Eine Liste günstiger Privatquartiere wird bereitgehalten, oder man verabredet sich mit ortsansässigen Kursteilnehmenden.

Zusatzkurse: Bei genügender Teilnehmerzahl können mit einzelnen Dozenten aufbauende Kurse vereinbart werden.

Änderungen des Programms vorbehalten


   
Erster Teil:

März bis November 2010

Erziehungskompetenz stärken

19.3.:
16.00-17:00 Uhr:
17:00-21:00 Uhr:
 
Eröffnung des Kurses
Zum IPSUM-Impuls (Patzlaff)
Ankunft auf der Erde – Geburt und Kindheit heute (Madeleyn)

20.3.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Eltern werden: Begleitung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (Schiebel) / Das erste Lebensjahr – im Mittelpunkt die Pflege. Mit Filmausschnitten, Demonstration und Übungen (Heine, Reiner) / Die Begleitung des Kindes in den ersten Lebensjahren aus medizinisch-pädagogischer Sicht. Was lerne ich vom Kind? (Madeleyn)





23.4.:
16:30-21:00 Uhr:
 
Die Bewegungsentwicklung des kleinen Kindes (Krohmer)

24.4.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Gebärde und Sprache, frühes Spiel / Übungen und Demonstrationen zur Pädagogik Emmi Piklers (Krohmer)





14.5.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Die Sinnesentwicklung des kleinen Kindes (Patzlaff)

15.5.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Die sogenannten Nebenübungen als Grundlage der seelischen Gesundheit und der Selbsterziehung (M. Derrez)





11.6.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Salutogenese: Gesundheit als Gestaltungsaufgabe (Patzlaff) / Familiengesundheitspflege, mit Übungen zu Wickeln und Auflagen (Edelmann, Faber, Käufer)

12.6.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Gesundheit und Krankheit im Kindesalter (Koller) / Familiengesundheitspflege, mit Übungen zu Wickeln und Auflagen (Edelmann, Faber, Käufer)





17.9.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Dem Kind in der Sprache begegnen (G. Derrez)

18.9.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Heitere Sprach-Bewegungsspiele von Wilma Ellersiek (Weidenfeld) / Ernährungsfragen in den ersten Kindheitsjahren (Kühne) / Vorbereitung des Praktikums





15.10.:
16.30-21:00 Uhr:
 
SOS für die Sprachentwicklung bei Kindern – ein neuer Blick auf das Wunder des Spracherwerbs (Patzlaff)

16.10.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Sprachübungen mit Schwerpunkt: Sprachlust wecken durch Sprachspiele / Was tun bei Sprachentwicklungsverzögerungen? (Maintier)





12.11.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Die Kunst des Hörens (Bindelli) / Sehen und Fernsehen - Grundlagen für eine Anthropologie der Medien (Patzlaff)

13.11.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Die Wirkung des Fernsehens auf die kindliche Entwicklung (Patzlaff) / Musikalische Übungen; Musik in der Entwicklung des Menschen (Bindelli) / Computerspiele und Lerncomputer für Windelträger? Mit Demonstrationen (Hübner)





Zweiter Teil:

Dezember 2010 bis April 2011

Beratungskompetenz entfalten

3.12.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Techniken der Gesprächsführung: Grundlagen der Elternberatung / Grundhaltung des Beraters / Vorbereitung, Aufbau und Durchführung einer Beratungsstunde. Wertschätzung / Spiegelung / Mikroanalyse / Urteilsbildung / Entscheidungsfindung. Mit praktischen Übungen (G. Derrez)

4.12.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Siehe oben





21.1.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Beratungsübung anhand der häufigsten Fragen der Eltern in der Beratungspraxis (G. Derrez)

22.1.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Siehe oben





18.2.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Menschenkundliche Grundlagen der Elternberatung. Die Familie als Organismus: Vererbungsstrom und Individualisierung (Kleber + Seiberth)

19.2.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Wahrnehmung der eigentlichen Frage hinter der gestellten Frage / Doppelgängerwirksamkeiten (Kleber + Seiberth)





18.3.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Übungen zur konstruktiven Kommunikation / Interventionen in der Elternberatung (Kleber + Seiberth)

19.3.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Schöpferischer Umgang mit Gefühlen / Arbeit mit Bildern / Praktische Übungen (Kleber + Seiberth)





15.4.:
16.30-21:00 Uhr:
 
Die Kinderbesprechung – ein wertvolles Beratungsinstrument (Kleber + Seiberth)

16.4.:
09:00-20:00 Uhr:
 
Sichere Schritte gehen in der Elternberatung: Umgang mit heiklen Situationen / Feedback- Regeln / Grenzen des Beraters / Praktische Übungen (Kleber + Seiberth)





Dritter Teil:

April 2009 bis Dezember 2011

Praktikum und Zertifikatsarbeit


Die Kursteilnehmer/innen sind gehalten, eigene Initiative bei der Suche nach geeigneten Praktikumsmöglichkeiten zu entfalten. Eine begrenzte Zahl von Plätzen bietet der Beraterkreis des Instituts im Großraum Stuttgart an, doch ist das Praktikum auch in Wohnortnähe möglich, sofern eine kompetente Betreuung gefunden wird.

Die im Praktikum gewonnenen Erfahrungen bilden die Grundlage für die schriftliche Zertifikatsarbeit, die im Herbst 2010 zur Begutachtung einzureichen und im Dezember 2010 dem Institutskollegium in einer selbstgestalteten mündlichen Präsentation vorzustellen ist.

Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat des IPSUM-Instituts.

Supervisionstreffen für Praktikanten
Am 7. Mai 2011 findet von 9.00 - 18.00 Uhr ein Supervisionstreffen mit Gaby Derrez statt, in dem Fragen zum laufenden Praktikum geklärt und Beratungssituationen geübt werden können.

Kursabschluss Dezember 2011

Öffentliche Präsentation der Zertifikatsarbeiten
9. / 10. Dez.
16.30-21:00 Uhr und
09:00-18:00 Uhr:
 
Kurzreferate aller Absolventinnen und Absolventen mit anschließender Aussprache im Plenum / Abschluss des Kurses






Dozentinnen und Dozenten
Marco Bindelli (Stuttgart) Musiker und Musikpädagoge, Leiter des Freien Jugendseminars Stuttgart

Gaby Derrez (Stuttgart) Elternberatung, Mediation, Leitung des Instituts für Elternkompetenz, SAFE-Mentorin, Erzieherin, Hauswirtschafterin, Sozialtherapie, Krankenpflege, IPSUM-Mitarbeiterin

Martin Derrez (Stuttgart) IPSUM-Kursleiter, Elternberater, Seminarleiter, Musiker, Waldorfpädagoge

Carola Edelmann (Stuttgart) Krankenschwester, Häusliche Kinderkrankenpflege

Heike Faber (Stuttgart) Elternberaterin, Arzthelferin in einer Kinderarztpraxis
Inge Heine (Filderstadt) Krankenschwester, Eltern- und Stillberaterin, Spielgruppenleiterin, SAFE-Mentorin

Dr. Edwin Hübner (Frankfurt/M.) Mathematiker, Physiker, Waldorflehrer, IPSUM-Mitarbeiter

Andrea Käufer (Korntal) Elternberaterin, Sprechstundenhilfe in einer Kinderarztpraxis, Dozentin Familiengesundheitspflege, Fachfrau für Wickelanwendungen

Eva Kleber (Nürtingen) Elternberatung, Sozialtherapie, Mediation, Systemische Familientherapie, HP Psychotherapie, Leitung der Akademie-Vaihingen

Dr.med. Roland Koller (Kreuzlingen) Allgemeinarzt und Schularzt, Dozent

Birgit Krohmer (Freiburg) Erzieherin, Waldorflehrerin, Eurythmistin, Heileurythmistin, Dozentin für Kleinkindpädagogik

Dr. Petra Kühne (Bad Vilbel) Ernährungswissenschaftlerin, Leiterin des Arbeitskreises für Ernährungsforschung, Dozentin

Serge Maintier (Freiburg und Strasbourg) Sprachkünstler, Sprachtherapeut, Waldorfpädagoge, IPSUM-Mitarbeiter

Dr. Rainer Patzlaff (Stuttgart) IPSUM-Institutsleiter, Medienforscher, Waldorfpädagoge

Brigitta Reiner (Filderstadt) Gesundheits- und Krankenpflege, Elternberatung, Spielgruppenleitung

Bettina Schiebel (Sternenfels) Hebamme, Elternberaterin, Familien- und Sozialberaterin

Hermann Seiberth (Berlin) Elternberatung, Organisationsberatung, Systemische Familientherapie, Mediation, HP Psychotherapie, Leitung der Akademie-Vaihingen/Enz

Dr. med. René Madeleyn (Filderstadt) Leitender Arzt der Kinderabteilung an der Filderklinik

Ingrid Weidenfeld (Stuttgart ) Musikpädagogin, Leiterin von Aus- und Fortbildungen zu den Sprach-, Sing- und Bewegungsspielen von Wilma Ellersiek



Anmeldungen an:
IPSUM - Institut für Pädagogik, Sinnes- und Medienökologie
GmbH, Libanonstr. 3, 70184 Stuttgart
Tel. + 49 (0711) 248 82–10, Fax –11
E-Mail: info@ipsum-institut.de


Konto:
IPSUM GmbH, Konto Nr. 2404 910, Landesbank BW,
BLZ 600 501 01



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