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ELTERNBERATER/IN FRÜHE KINDHEIT

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>Förderung durch Bildungsprämie

PÄDAGOGISCHE WERKSTATT: HANDGESTENSPIELE

MEDIENPÄDAGOGISCHE BERATER/IN

PÄDAGOGISCHE FORTBILDUNG 0-3 JAHRE

FORTBILDUNG ERZIEHERINNEN BA-Wü
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Ausbildung Familienbegleiter/in
+ Elternbildung Frühe Kindheit
in Salzburg 2010/11
Die berufsbegleitende interdisziplinäre Ausbildung umfasst zwei Teile und berechtigt
bei erfolgreichem Abschluss zur Tätigkeit als „ipsum-Familienbegleiter/in
Frühe Kindheit“ sowie zur Tätigkeit im Rahmen des Pilotprojekts „Familienbegleitung
in Gemeinden“ der Kindergewerkschaft „Children's Voice“.
1. Teil: Erziehungskompetenz stärken – zugleich Elternbildung
Die frühe Kindheit als lebensentscheidende Entwicklungszeit bedarf einer besonderen,
am Wesen des kleinen Kindes abgelesenen Pädagogik. Deren Grundzüge
auf den verschiedensten Gebieten – von der Pflege, der Bewegungs-, Sinnes- und
Sprachentwicklung über Fragen der Erziehung, der Ernährung, der Gesundheit
und der Medien bis hin zu Anregungen zur Selbsterziehung – sind Inhalt des ersten
Teils. Für künftige Familienbegleiter/innen bietet er die fachliche Grundlage.
Für alle übrigen an der frühen Kindheit Interessierten ist er als Fortbildung bzw.
Elternbildung geeignet.
2. Teil: Begleitungskompetenz entwickeln
Wie kann man als Begleiter/in den Eltern so zur Seite stehen, dass sie nicht mit
Ratschlägen bedrängt werden, sondern zu ganz individuellen, für ihre besondere
Lebenslage passenden Lösungen finden können? Der zweite Teil der Ausbildung
ist der Entwicklung einer fruchtbaren Begleitungskunst und der dafür nötigen Fähigkeiten
und Kompetenzen gewidmet.
Zertifizierung
Am Ende der Ausbildung finden Prüfungsberatungen statt, nach deren Bestehen
das ipsum-Zertifikat erteilt wird.
Zeitumfang: Teil 1: Acht Wochenenden (Freitag 16.30 bis 21 Uhr, Samstag 9 bis
20 Uhr und Sonntag 9 bis 13 Uhr) von September 2010 bis Mai 2011. Teil 2: Vier
Wochenenden (gleiche Zeiten) von Juni bis Oktober 2012.
Teilnahmevoraussetzung: Die Ausbildung wendet sich an erfahrene Eltern,
Erzieher/innen, Hebammen und sonstige Fachkräfte aus medizinischen, pädagogischen,
therapeutischen und pflegerischen Berufen. Eine Einzelbelegung des ersten
Teils steht allen Interessierten offen.
Kursort: Paracelsus Schule, Dorf 96, A-5412 St. Jakob am Thurn (bei Salzburg),
Tel +43/662/632020-30, www.paracelsusschule.at
Kursleitung: Gaby und Martin Derrez
Einzelbelegung: Beide Teile können einzeln als Fortbildung belegt werden.
Kosten: Teil 1: 1700 Euro, Teil 2: 900 Euro, ganze Ausbildung: 2400 Euro, zahlbar
jeweils bei Vertragsabschluss. Hinzu kommen Kosten für die Seminarräume
(je nach Teilnehmerzahl höchstens 20 Euro pro Wochenende) und Verpflegung
nach eigener Wahl. Es besteht die Möglichkeit, eine Ratenzahlung zu vereinbaren.
Zuschüsse: Teilnehmer aus der BRD können möglicherweise einen Zuschuss
über die Bildungsprämie des Bundes erhalten.
Nähere Infos siehe unter
www.bildungspraemie.info.
Teilnehmer mit Wohnsitz oder Arbeitsplatz im Bundesland
Salzburg können sich unter www.salzburg.gv.at/bildungsscheck über
einen möglichen Zuschuss durch den Salzburger Bildungsscheck informieren.
Pilotprojekt Familienbegleitung in Gemeinden: Die Ausbildung ist
auch auf das von Prof. Dimmel, Uni Salzburg, wissenschaftlich begleitete Pilotprojekt
der Kindergewerkschaft „Children's Voice“ ausgerichtet. Für die Teilnehmer
der gesamten Ausbildung ist an eine spätere Vertiefung der Ausbildung
durch Supervision und Fortbildungen gedacht, insbesondere auch mit dem Ziel
der Anerkennung als Lebens- und Sozialberater in Österreich.
Wie wird in dem Kurs gearbeitet?
Die Ausbildung wird gestaltet von einem Dozententeam aus Ärzten und Pädagogen,
Künstlern, Therapeuten und Beratern, Praktikern und Wissenschaftlern.
Anthroposophie und Waldorfpädagogik bilden den Hintergrund ihrer Arbeit,
werden aber in keiner Weise vorausgesetzt.
So fühlen sich auch Teilnehmer/innen ohne diesen Hintergrund in dem Kurs
wohl und profitieren von dem gemeinsamen Ringen um eine menschheitliche
Aufgabe, nämlich die Kinder zu stärken, indem wir die Eltern stärken.
Die Seminare werden vertieft durch themenorientierte praktische und künstlerische
Übungen in kleineren Gruppen. Trotz der Fülle des Programms wird Wert
darauf gelegt, dass genügend Raum für Aussprachen und persönliche Begegnungen
bleibt.
Initiativen für eine gelingende Kindheit: Das Institut
ipsum tritt für eine Erziehungspraxis ein, die sich an den Entwicklungsbedürfnissen
der Kinder orientiert und wissenschaftlich fundierte Forschungsergebnisse
mit einbezieht. ipsum versucht, ein Bewusstsein dafür zu wecken, dass
Kinder das volle Spektrum ihrer körperlichen, seelischen und geistigen Möglichkeiten
nur auf der Grundlage einer umfassenden Ausbildung der Sinne und des
Bewegungsorganismus erreichen können.
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Erster Teil:
September 2010 bis Mai 2011
Erziehungskompetenz stärken
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| 24. bis 26.9. |
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-Eröffnung des Kurses
-Der individuelle Weg des Kindes ins Leben
(Dr. med. Barbara Brandl)
-Pflege, die Babys ruhig und zufrieden macht. Mit praktischen
Übungen zum vollständigen Pucken (Ria Blom)
-Die Bedeutung der frühkindlichen Bindung / Fragen zur
frühen Kindheit (Gaby Derrez)
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| 22. bis 24.10. |
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-Rhythmus / Schlaf / kindgerechte Umgebung / Entwicklungsphasen
des Kindes / die Bewegungsentwicklung des kleinen
Kindes / Gebärde und Sprache, frühes Spiel – Übungen und
Demonstrationen zur Pädagogik Emmi Piklers
(Birgit Krohmer)
-Kindgerechtes Sprechen / wie lernen Kinder das soziale Miteinander?
/ Geschwister (Gaby Derrez)
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| 19. bis 22.11. |
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-Vertiefung grundlegender pädagogischer Themen: Essverhalten,
Ängste, Aggressionen, Baden, Haarewaschen, Haushalt
mit Kind als pädagogische Herausforderung, Hygiene, Ordnung,
Sicherheit usw. (Gaby und Martin Derrez)
-Die Bedeutung der Selbsterziehung für die Erziehung (mit
praktischen Anregungen), Umgang mit Stress, Partnerschaftspflege
(Gaby und Martin Derrez)
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| 14. bis 16.01. |
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-SOS für die Sprachentwicklung bei Kindern – ein neuer Blick
auf das Wunder des Spracherwerbs (Prof. Dr. Rainer Patzlaff)
-Heitere Sprach-Bewegungsspiele von Wilma Ellersiek / Singen
mit Kindern (Kirsten Stäbler)
-Die Sinnesentwicklung des kleinen Kindes
(Prof. Dr. Rainer Patzlaff)
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| 11. bis 13.02. |
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-Sprachübungen mit Schwerpunkt: Sprachlust wecken durch
Sprachspiele / Was tun bei Sprachentwicklungsverzögerungen?
(Dr. Serge Maintier)
-Zur Sprachpathologie (Eva Rebhahn)
-Heilpädagogische Entwicklungsaspekte (Gaby Derrez)
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| 11. bis 13.03. |
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-Gesundheit und Krankheit im Kindesalter / Impffragen /
Hausapotheke (Dr. med. Roland Koller)
-Familiengesundheitspflege, mit Übungen zu Wickeln und Auflagen
(Andrea Käufer, Gaby Derrez)
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| 01. bis 03.04. |
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-Die Wirkung der modernen Medien auf die kindliche Entwicklung
/ Computerspiele und Lerncomputer für Windelträger?
Mit Demonstrationen (Dr. Edwin Hübner)
-Ernährung mit allen Sinnen: So gewinnen Kinder Freude am
Essen (Dr. Petra Kühne)
-Praktische Anregungen für eine gesunde, ökonomische Küche
/ Umgang mit Geld (Bettina Schiebel)
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| 13. bis 15.05. |
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-Aspekte der Biographiearbeit (Veronika Burtscher)
-Kindheit und Jugend zwischen Virtualität und Realität.
Medienkompetenz und innere Sicherheit im Umgang mit
Computer, Videospielen, Handykultur und Chat
(Uwe Buermann)
-Elemente der Selbsthygiene (Martin Derrez)
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Zweiter Teil:
Juni bis Oktober 2011
Beratungskompetenz entwickeln
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| 03. bis 05.06. |
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-Die Kunst der Gesprächsführung: Grundlagen der individuellen
Elternbegleitung / Grundhaltung des Begleiters / Von
der Bedeutung der Körpersprache / Vorbereitung, Aufbau
und Durchführung einer Beratungsstunde / Wertschätzung
/ Spiegelung / Arbeit mit konkreten geistigen
Bildern / Urteilsbildung / Entscheidungsfindung. Mit praktischen
Übungen (Gaby und Martin Derrez)
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| 01. bis 03.06. |
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-Beratungsübungen anhand der häufigsten Fragen der
Eltern in der Begleitungspraxis / Kinderbesprechung /
Umgang mit Konflikten (Gaby und Martin Derrez)
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| 23. bis 25.09. |
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-Durchführung von Eltern-Kind-Gruppen, Elternabenden
und Präsentationen / erste Prüfungsberatungen
(Gaby und Martin Derrez)
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| 21. bis 23.10. |
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-Prüfungsberatungen / Ausgabe der Zertifikate / Kursabschluss
(Gaby und Martin Derrez)
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Dozentinnen und Dozenten
Ria Blom (Utrecht, NL) Krankenschwester für Kleinkinder
Dr. med. Barbara Brandl (München) Ärztin für Allgemeinmedizin
Uwe Buermann (Bad Honnef) Medien- und Suchtberater, Waldorflehrer
Veronika Burtscher (Grödig) Waldorfpädagogin, heilpädagogische
Förderlehrerin, Biographiearbeit
Gaby Derrez (Stuttgart) Heilpädagogin, Elternberaterin,
Mediatorin, Inelsko-Institutsleiterin, SAFEMentorin,
Erzieherin, Hauswirtschafterin,
Sozialtherapie, Krankenpflege
Martin Derrez (Stuttgart) ipsum-Kursleiter, Elternberater, Seminarleiter,
Konfliktmediator, Waldorfpädagoge,
SAFE-Mentor, Inelsko-Institutsleiter
Dr. Edwin Hübner (Frankfurt/M.) Mathematiker, Physiker, Waldorflehrer, IPSUM-Mitarbeiter
Andrea Käufer (Korntal) Elternberaterin, Sprechstundenhilfe in einer Kinderarztpraxis, Dozentin Familiengesundheitspflege, Fachfrau für Wickelanwendungen
Eva Rebhahn (Wels) Sprachheilpädagogin, Sonder- und
Waldorfpädagogin, Chirophonetikeri
Dr.med. Roland Koller (Kreuzlingen) Allgemeinarzt und Schularzt, Dozent
Birgit Krohmer (Freiburg) Erzieherin, Waldorflehrerin, Eurythmistin, Heileurythmistin, Dozentin für Kleinkindpädagogik
Dr. Petra Kühne (Bad Vilbel) Ernährungswissenschaftlerin, Leiterin des Arbeitskreises für Ernährungsforschung, Dozentin
Dr. Serge Maintier (Freiburg und Strasbourg) Sprachkünstler, Sprachtherapeut, Waldorfpädagoge, IPSUM-Mitarbeiter
Prof. Dr. Rainer Patzlaff (Stuttgart) ipsum-Institutsleiter, Lehrstuhl für Kindheitspädagogik
an der Alanus-Hochschule
(Alfter)
Bettina Schiebel (Sternenfels) Hebamme, Elternberaterin, Familien- und Sozialberaterin
Kirsten Stäbler (Stuttgart) Waldorferzieherin, Dozentin für die
Sprach-, Sing- und Bewegungsspiele von
Wilma Ellersiek
Anmeldungen an:
IPSUM - Institut für Pädagogik, Sinnes- und Medienökologie
GmbH, Libanonstr. 3, 70184 Stuttgart
Tel. + 49 (0711) 248 82–10, Fax –11
E-Mail: info@ipsum-institut.de
Konto:
IPSUM GmbH, Konto Nr. 2404 910, Landesbank BW,
BLZ 600 501 01
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